Shiatsu + Kaido

Shiatsu - Ihr Kontrapunkt zum Alltag

Shiatsu + Kaido

Kaido - Kreislauf der Kräfte
previous arrow
next arrow
Slider

 

Kaido ist Shiatsu für jeden, von Du zu Du.

Wenn es Sie in seinen Bann zieht, wird es zu einem Bestandteil, einem Angelpunkt Ihres Lebens werden.


Als angeleitete Massage unter Gleichgesinnten und Gleichberechtigten handelt es sich sehr vereinfacht gesagt um eine Freizeitbeschäftigung. In diesem Sinne steht es in einer Reihe mit Federball, Tanzen, Karate, Schachspielen, Reiten, Yoga, Gartenarbeit u.s.w.. Für unsere freie Zeit suchen wir uns ja Beschäftigungen, die uns erholen lassen, Spaß machen und uns, zum Beispiel im Sinne von Bildung und Fähigkeiten, wachsen lassen.

Kaido wird nun wahrscheinlich eher jenen ansprechen, der sich in Ruhe zurückziehen will, den Kontakt zu Mitmenschen gerne eingeschlossen sieht, seine Physis und sein Innerstes besser kennenlernen will und dem Anderen gleichzeitig Gutes tun will, ohne sich zu verausgaben.

Kaido bietet Ihnen den perfekten Kontrapunkt zu den allseits bekannten, unvermeidlichen Herausforderungen des Alltags.

Die Bezeichnung „Kaido“ leitet sich von den beiden japanischen Worten „kai“ und „do“ ab, wobei „kai“ in etwa „Versammlung“, „Zusammentreffen“, „Gruppe“ und „do“ schwach übersetzt „Weg“ meint. Vereinfacht sprechen wir also beim Kaido vom „Weg der Versammlung“, von einer Kultivierung des Zusammenseins. Im Übrigen ist die Übereinstimmung der Silbe „kai“ mit meinem Vornamen zufällig, … oder auch nicht. Zum Thema „do“ warten Sie bitte auf meine Erklärungen in dem Vortrag, der jeweils dem  Kursbeginn für die neuen Kursteilnehmer vorausgeht. Die entsprechenden Darlegungen würden den Rahmen der hier vorgesehenen kurzen Darstellung, worum es sich beim Kaido handelt, sprengen.

Das Fundament von Kaido ist Shiatsu (siehe dazu das Kapitel „Shiatsu“ auf dieser Website). Keine Angst, … das heisst jetzt nicht, dass Sie hier zum Shiatsu-Masseur ausgebildet werden. Die Tanzschule macht mich auch nicht zum Profitänzer. Vielmehr schöpfen wir hier zwanglos das Beste aus der Praxis des Shiatsu ab: wir haben Zeit und lassen es uns gutgehen. Im Wesentlichen gelingt dieses Abschöpfen der Form nach durch das Ein- und Ausüben von, sagen wir,  festgelegten Massageabläufen; Kaido ist sozusagen ein „Wellnessangebot“ an sich selbst.

Massageablauf: was ist damit gemeint? In der Zeit meiner Shiatsu-Lehre in Barcelona, bei Hideo Asai,  verstand ich mich besonders gut mit einem meiner Kommilitonen, der mehr Geduld mit mir und meinem katalanisch-spanischen Kauderwelsch hatte als andere; Jorge Gonzalez aus Caceres. Recht bald erkannten wir die Vorzüge des gemeinsamen Studiums, das ja einen nicht unwesentlichen praktischen Anteil hatte. Mit fortschreitender Ausbildung und den ersten „Patienten“, erkannten wir die Problematik, dass wir mit unseren praktischen Bemühungen eigentlich unseren eigenen Ansprüchen für ein handwerklich gutes ShiAtsu hinterherhinkten. Soviel war klar: die Herausforderung hieß „Üben, Üben, Üben“. Nun kam es so, dass mein lieber Jorge seinerzeit auch begeisterter Karateka war. Sie wissen schon, das sind die, die andere mit tollen Tritten, Faust- und Handkantenschlägen niederstrecken. Spaß beiseite. Jedenfalls kam an einem dieser Tage Jorge zu mir und fragte: „Was hältst du davon, wenn wir Shiatsu in Form einer Kata, also wie beim Karate üben? Also, du und ich wir üben aneinander – wie immer. Nur, neu ist jetzt:  wir definieren feste Abläufe, feste Bewegungsmuster - also Katas.  Lass uns den Meridianen (Das sind die Energieleitbahnen gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin; das ist ein anderes Thema) zugeordnete Sequenzen von Druckpunkten und Dehnungen festlegen. Damit erzeugen wir Katas. Dann üben wir diese Massagemuster mit der Absicht, die in ihnen enthaltenen Abläufe und Techniken zu perfektionieren!“  
 
Kaido war geboren.

Nur kurz zum Begriff der Kata (Wikipedia): Eine Kata im Karate ist - wie in anderen japanischen Kampfsportarten auch - eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen besteht, welche jedoch gegen imaginäre Gegner geführt werden.
Genauso fingen wir also an. Der Begriff Kaido entstand später, aber das ist eine andere Geschichte. Es brauchte gar nicht lange, und wir hatten ein halbes Dutzend solcher Shiatsu-Katas zusammengestellt. Dieses Vorgehen half uns außerordentlich beim Festigen des Erlernten. Wir gelangten zu der Überzeugung, dass man allein durch das Praktizieren dieser Katas ein recht gutes Shiatsu erlernen können sollte. Jedenfalls kam über die Zeit noch etwas Wichtiges hinzu.

Das Wichtigste.

Schon früh war uns klar geworden, dass wir nach dem Geben von Shiatsu wie auf Wolken liefen. Leicht, frei, unbeschwert. Wer gibt, der erntet Freude. Es war so simpel! Wir nannten es „Die andere Seite“: das Erleben dieser Leichtigkeit und Frohheit nach dem Geben von Shiatsu.

In den Genuss dessen sollte doch jeder andere auch kommen können.

Vor allem der, der schon die vergleichbare, verwandte Erfahrung nach dem Empfangen von Shiatsu gemacht hatte. Trotzdem ist es nicht dasselbe. Die Grundlage es selbst zu tun war ja einfach: bei den Katas mitzumachen. Und es kam, wie wir es erwartet hatten. Immer wieder und öfter konnten wir unsere so nach und nach entstandene Kundschaft der Shiatsu-Praxis ermuntern, es auszuprobieren. Also Shiatsu in Form der o. g. Katas selbst jemand anderem, nur eben jetzt als Behandelnder, zu geben. Die Leute bestätigten unser Erleben; es gab Konsens; sie sprachen bald ebenfalls von der „anderen Seite“.
Darüberhinaus schienen diese aus dem Selbst-Jemanden-Behandeln, aus dem Selbst-Shiatsu-Geben resultierenden Eindrücke, den Leuten,  zuhelfen, in Ihrer Symptomatik, wegen der Sie ursprünglich ja erst als Klienten in unsere Shiatsu-Praxis gekommen waren, schneller zu gesunden. Kaido macht(e) Gesundung effizienter:


Offenbar liegt die Essenz von Massage in deren Wechselseitigkeit - im Kaido?!

Website durchsuchen

Kontakt

Kaido-Shiatsu

Kai Müller
Zum Gänsewall 2
06844 Dessau-Roßlau
Telefon: 0340 85070740
E-Mail: kontakt@kaido-shiatsu.de

So finden Sie zu mir